Mit was wir uns am Feierabend beschäftigen

 

Der Zauber des Lichts

Licht definiert gleichzeitig Zeit und Raum und ist nicht materiell, da es nicht verortet und nicht stofflich ist.
Licht erleuchtet Oberflächen bzw. den Raum der in der Dunkelheit liegt. Der Raum wird in seiner Dreidimensionalität durch die Richtung des Lichtes für uns erlebbar.  
Das Licht durchmisst die Weiten des Alls, um sich dann auf einer Oberfläche zu „materialisieren“ bzw. das beleuchtete Material für unser Auge sichtbar zu machen. Ohne den Zauber des Lichtes wäre Materialität nicht in dieser Veränderlichkeit und Vielfalt für unsere Wahrnehmung vorhanden, andererseits wäre die Existenz des Lichtes ohne Materie irrelevant.
Gerade in der heutigen strukturierten und logikbasierten Weltanschauung fasziniert das Licht durch seine Nichtgreifbarkeit.

 

 

Licht und Schatten

"Ich empfinde Licht als den Spender aller Gegenwart, und alles Material lebt durch das Licht. Was durch Licht entsteht, wirft einen Schatten, und der Schatten gehört zum Licht – eine Atmosphäre der Inspiration, in der das Verlangen, zu sein und sich auszudrücken, sich mit dem verquickt, was möglich ist." (Louis I. Kahn, Die Architektur und die Stille)

 

Licht als Gestalter des Schattens

Das Phänomen von Licht und Schatten beeinflusst ständig unsere optische Wahrnehmung und steuert somit auch unsere Emotionen zu Bildern, die sich in unserem Gedächtnis anreichern. Diese Verknüpfungen von Emotionen und Bildern steuern wiederum unsere Einstellung gegenüber räumlichen Situationen. So kann man durch das Verständnis des Ineinandergreifens von Licht und Schatten die für uns unbewusste Eigenständigkeit des Raumes füllen, die letztendlich entscheidend für die Freude ist, mit der wir uns im Raum aufhalten.

 

Angemessener Umgang mit Licht

Um den oben beschriebenen Zauber des Lichtes sichtbar werden zu lassen, hängt alles von einem angemessenen Umgang mit dem Licht ab, da sich die Relationen der unterschiedlichen Beleuchtungsstärken und Kontraste gegenseitig beeinflussen.
Die hoch entwickelte Adaptionsfähigkeit des menschlichen Wahrnehmungsapparates  ist für die Abhängigkeit des Lichtempfindens von der umgebenden Lichtsituation verantwortlich.

 

 

Licht als Abbild der natürlichen Tages-, Monats- und Jahresrhythmen

Licht ist Grundlage für unsere Orientierung in Zeit und Raum. Diese erfolgt abhängig von den Lichtstimmungen zwischen Sonnenauf- und untergang, die durch Lichtrichtung, Lichtintensität und Lichtfarbe definiert werden.
Unterschiedliche Lichtphänomene lassen uns zudem den Standpunkt auf der Erde und den Zeitpunkt im Jahresverlauf erkennen.

 

Licht und Farbe

Was steht hinter der Farbe? Wie beeinflusst die Farbreflexion die umgebenden Flächen? Aus welchen Stoffen ist die Farbe entstanden? Welche Assoziationen verbindet man mit einer Farbe?

 

Freiheit und Gestaltung

Das Vorhandensein von Gestaltungsideen und -prinzipien ist grundlegend für jeden Entwurfsprozess. Die Abweichung und der Bruch dieser Regel vermag den Raum aber zu beleben.
Das Lebendige bzw. das rational nicht Erklärbare sollte sich nicht der Gestaltungsidee unterwerfen müssen, sondern das Lebendige sollte durch die allgemeine Ordnung der Gestaltung in Szene gesetzt werden.

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