Braunschweig 2024/25
Gedenkort für Zwangsarbeit an der TU Braunschweig
Beim Eintreten in das Gebäude, eröffnet sich den Besuchenden ein großer Raum, der durch unterschiedliche Bereiche zoniert wird. Licht, Material und Raum ergeben durch ich Zusammenspiel eine richtungsweisende Wirkung, die Besuchende durch die Gedenkstätte leiten und unterschiedliche Atmosphären erfahrbar machen.
Der Bewegungsbereich am Eingang und zwischen den seitlichen Infotafeln wird durch Kunst- und Tageslicht beleuchtet. Beim durchschreiten des Ganges können Besuchende sich an diesen dunkelen Steintafeln über die Geschichte informieren.
Ein großer Gedenkstein trägt die Namen der Zwangsarbeiter*in-nen. Er sitzt frontal im Raum, erhöht durch zwei weitere Beton-stufen und wird durch direktes Kunstlicht erleuchtet. Eine große Tageslichtdurchlässige Kassettendecke erhellt tagsüber den kompletten Bereich des Podests.
Upon entering the building, visitors are greeted by a large space divided into distinct zones. The interplay of light, materials, and space creates a guiding effect that leads visitors through the memorial and allows them to experience different atmospheres.
The walkway at the entrance and between the information panels on either side is illuminated by artificial and natural light. As they walk down the corridor, visitors can learn about the history from these dark stone panels.
A large memorial stone bears the names of the forced laborers. It is positioned at the front of the room, raised by two additional concrete steps, and illuminated by direct artificial light. A large coffered ceiling that allows daylight to pass through illuminates the entire area of the podium during the day.



